



Wolke, 2010, Krastaler Marmor, 100 x 180 x 140 cm, Krastal, Österreich
Eine Skulptur zum 43. internationalen Symposium „keen on experimenting“, veranstaltet vom Kunstwerk Krastal.
Neben ihrer Funktion als Wetterpropheten sind Wolken amorphe Gebilde, die beim Betrachter unterschiedliche Assoziationen hervorrufen. Sie sind Sehnsuchtsträger für Freiheit und Ferne. Sie definieren Raum, Atmosphäre und Stimmung. Sie sind ständig in Veränderung und Bewegung. Ähnlich wie Wolken scheinen auch Findlinge zufällig durch die Natur geformt zu sein. Die Idee, eine Wolke aus einem tonnenschweren Findling zu formen, thematisiert jedoch starke Kontraste. Aus der vorgefundenen archaischen Form des Steins entwickelte sich die konstruiert organische Wolkenform. Am Boden präsentiert wirkt sie fremd, erinnert wie bei realen Wolken an ein Tier, sieht von jeder Seite anders aus. Durch die Textur der Oberfläche erscheint die Skulptur weich und dynamisch.